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Microsoft 365 auf Windows 10: Ab Version 2608 gibt es keine neuen Funktionen mehr

Microsoft friert Microsoft 365 auf Windows 10 bei Version 2608 ein. Sicherheitsupdates laufen bis Oktober 2028. Was das für dich bedeutet.

13. August 2026 3 Min. Lesezeit von FameSystems
Microsoft 365 auf Windows 10: Ab Version 2608 gibt es keine neuen Funktionen mehr

Microsoft schränkt den Office-Support auf Windows 10 ein. Ab Version 2608 bekommen Word, Excel, PowerPoint und die übrigen Microsoft-365-Anwendungen dort keine neuen Funktionen mehr. Das bestätigt der Konzern in einem Support-Dokument. Wer nicht auf Windows 11 wechselt, bleibt auf 2608 stehen. Aktuell läuft die Live-Version unter der Nummer 2607, 2608 wird in Kürze erwartet.

Wichtig für die Einordnung: Das ist kein Abschalten. Geräte mit Windows 10 verbleiben laut Microsoft auf Version 2608 und erhalten bis zum 10. Oktober 2028 weiterhin Sicherheitsupdates. Bis dahin sind die Office-Programme auf Windows 10 also unterstützt. Erst wenn das Betriebssystem im Oktober 2028 den erweiterten Support verliert, ist wirklich Schluss.

Was du auf Windows 10 künftig nicht bekommst

Praktisch geht es vor allem um alles, was Microsoft rund um Copilot und die übrigen KI-Integrationen baut. Der Assistent kann etwa Dokumente zusammenfassen oder Präsentationen in PowerPoint erzeugen. Genau diese Funktionen gehören zu denen, die auf Windows 10 nicht weiter ausgebaut werden. Wer damit arbeiten will, kommt am Wechsel nicht vorbei.

Für viele Umgebungen ist das verkraftbar. Ein Buchhaltungsrechner, auf dem Excel Tabellen rechnet und Outlook Mails abholt, wird die nächsten zwei Jahre nichts vermissen. Wer dagegen gerade dabei ist, KI-Funktionen in Arbeitsabläufe einzubauen, hat mit dem Datum eine handfeste Deadline im Kalender.

Auch Windows Server ist betroffen

Eine vergleichbare Regelung gilt für Windows Server 2022. Dort läuft die Frist allerdings deutlich früher ab, nämlich im Oktober 2026. Kunden mit Windows Server 2026 haben bis Oktober 2029 Zeit. Ältere Ausgaben wie Windows Server 2019 fallen bereits seit dem vergangenen Jahr aus der Unterstützung heraus.

Was das für deine Planung heißt

Panik ist unnötig, Planung nicht. Zwei Jahre klingen nach viel, sind in Migrationsprojekten aber schnell weg, besonders wenn Hardware ausgetauscht werden muss, weil sie die Anforderungen von Windows 11 nicht erfüllt. Sinnvoll ist ein Blick auf den Bestand: Welche Geräte könnten sofort auf Windows 11, welche brauchen neue Hardware, und wo läuft Software, die auf einer bestimmten Windows-Version festhängt?

Für Server gilt derselbe Gedanke mit weniger Puffer. Wer noch Windows Server 2022 im Einsatz hat, sollte den Oktober 2026 nicht als ferne Zukunft behandeln.

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